SAISON 2011/12
Sonntag, 06.05.2012
SV Berghofen - SFS, Endstand 2:4
So ist Fussball. Drei Punkte für unsere Mannschaft, bei denen schon bald keiner mehr fragt, wie diese zustande gekommen sind. Es sei denn ...
Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte Berghofen die wesentlich reifere Spielanlage und dominierte nach Belieben das Mittelfeld. Unsere Spieler liefen hinterher, nebenher, kreuz und quer. Die in den wenigen gewonnenen Zweikämpfen eroberten Bälle wurden schnell wieder verloren. Dass wir zur Pause nicht schon hoffnungslos zurück lagen, unerklärlich. Berghofen spielt bis zum 16er einen sehr guten Fußball, aber das Tore schießen scheinen sie nicht erfunden zu haben.
In der zweiten Halbzeit kam unsere Mannschaft etwas besser ins Spiel. Man schaute nicht nur zu und lief hinterher, sondern ging konsequenter in die Zweikämpfe. Was nicht heißt, dass unsere Mannschaft nun besser war. Immer noch gelang es Berghofen, sich durch zwei/drei präzise gespielte Pässe aus brenzligen Situationen zu befreien. Aber nun hatten wir auch mehr Chancen, durch Konter das Berghofer Tor in Gefahr zu bringen. Und diese haben wir halt besser genutzt als Berghofen.
Der Punkteabstand zum nächsten Platz ist nun auf schon beruhigende 6 Punkte angewachsen. Sehr gut! Aber kein Grund dafür, das Spiel schön zu reden. Ballannahme, Ballmitnahme, gezieltes einfaches Passspiel, geplantes zielgerichtetes Zusammenspiel, ..., da zeigt unsere Mannschaft immer wieder deutliche Defizite. Dem Laienfußball-Zuschauer erschleicht sich der Eindruck, dass die Spieler weder ihre Aufgaben und Laufwege kennen, noch die ihrer Mitspieler. Die gewünschte und erwartete Weiterentwicklung wird sich aber nur einstellen, wenn an all diesen Punkten gearbeitet wird. Fußball spielen ist nicht nur Kampf!
Sonntag, 29.04.2012
SFS - SV Körne 83, Endstand 3:1
Kein Spielbericht, das Spiel wurde nicht beobachtet.
Sonntag, 22.04.2012
Hörder SC II - SFS, Endstand 2:0
Ein Rückfall in alte Zeiten! Hörde war keineswegs die bessere Mannschaft, aber unsere Mannschaft war Weltmeister darin, sich gute, erarbeitete Spielzüge selbst kaputt zu machen. Und vor dem Tor war die Chancenverwertung mangelhaft. Die wenigen glasklaren Chancen, die man hat, sollten besser verwertet werden. Darin war Hörde einfach besser.
Sonntag, 15.04.2012
SFS - TSC Eintracht Dortmund, Endstand 2:1
Diesmal kein "Schade". Unsere Mannschaft konnte an die schon in Brünninghausen gezeigte gute Leistung anknüpfen. Gutes Spiel, hohe Laufbereitschaft und der Wille, in die Zweikämpfe zu gehen, führten zu einer 2:0 Pausenführung, die auch noch höher hätte ausfallen können (verschossener Elfmeter auch ohne Robben). Auch in der zweiten Halbzeit agierte unsere Mannschaft druckvoller und kam zu weiteren Torchancen. Insgesamt war es aber beiden Mannschaften anzumerken, dass nun die Kräfte nachließen. Gut, dass der Anschlusstreffer für Eintracht so spät fiel, so war es nur noch für drei Minuten richtig spannend. Ein verdienter Sieg für uns.
Montag, 09.04.2012
FC Brünninghausen II - SFS, Endstand 3:0
Schade. Eine engagierte, ansprechende Leistung unserer Mannschaft wurde nicht belohnt. Eon offenes Spiel mit Torchancen für beide Mannschaften. Das 0:0 zur Pause war von uns verdient erarbeitet. Zum Beginn der zweiten Halbzeit war unser Gegner stärker und setzte uns in unserer Hälfte fest. Doch unsere Mannschaft konnte sich aus der Umklammerung lösen und kam wieder zu klaren Torchancen, die leider nicht verwertet wurden. Durch eine gelb-roten Karte wegen wiederholtem Foulspiel wurde unsere Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit geschwächt. Nun konnten wir nicht mehr dem Druck standhalten und drei relativ einfach(e) blöde Tore führten zum Endstand. Ein Unterentschieden wäre gerechter gewesen!
Sonntag, 01.04.2012
SFS - Kocatepe Camii, Endstand 0:1
Kein Aprilscherz und daher auch kein Kommentar!
Sonntag, 25.03.2012
Post und Telekom SV - SFS, Endstand 2:2
Ein mehr als verdienter Punkt. Unsere Mannschaft war in der ersten Halbzeit deutlich präsenter als der Gegner und so war die 2:0 Pausenführung mehr als verdient und hätte mit etwas mehr Glück noch höher ausfallen können. Die Halbzeitpasue bekam unserer Mannschaft jedoch weniger gut, sodass die ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit klar unserem Gegner gehörten. Die Folge waren die zwei kurz hintereinander kassierten Tore, die letztlich zum Endstand führten. Zwar waren wir in der Schlussphase wieder "da" und konnten auch wieder das gegnerische Tor in Gefahr bringen, es blieb aber beim 2:2. Wenn man zur Pause führt, ein gefühlt nicht zufriedenstellendes Ergebnis. Andererseits bleibt festzustellen, dass unsere Mannschaft mit einer deutlich verbesserten Leistung einen Punkt auf Gegners Platz geholt hat und dieser Gegner ca. 10 Punkte über uns steht. Und das ist doch etwas wirklich Gutes.
Sonntag, 18.03.2012
SFS - Rot-Weiß Barop, Endstand 0:2
Ein unspektakuläres Spiel endete mit dem erwarteten Sieg des Favoriten aus Barop. Zwar nicht wie ein Aufstiegsaspirant spielend war Barop durchweg die reifere und überlegene Mannschaft. Zu stark waren einzelne Spieler von Barop, zu souverän die Abwehrleistung, als dass unsere Mannschaft Gefahr für das Baroper Tor ausüben konnte. Die gewünschte und vielleicht erhoffte Punkteteilung, die aufgrund des Einsatzes und des Kampfgeistes unserer Mannschaft sogar verdient gewesen wäre, fand also nicht statt. Deswegen die Köpfe hängen lassen? Nein, die Punkte müssen gegen die Mannschaften geholt werden, die sich in unserer Region und darunter befinden, nicht gegen die ersten Drei (auch wenn´s hier am schönsten ist).
Freitag, 30.12.2011
Hallenstadtmeisterschafen
Lehrgeld bezahlt!!!
Wer von unserer jungen Mannschaft "größere Dinge" erwartet hatte, konnte nur enttäuscht werden. Zwei klare Niederlagen gegen Sölde und Schüren beendeten das Gastspiel in Wellinghofen nach nur einer Stunde.
Wenn man der lokalen Presse folgen möchte, so kann man ein Bemühen innerhalb unserer Mannschaft tatsächlich feststellen. So war klar zu erkennen, dass unsere Mannschaft mit ihrem spielenden Torwart die erste Grundvorraussetzung für Hallenfußball erkannt hatte und auch versuchte umzusetzen. Allerdings verbindet man mit dem Begriff "Bemühen" auch immer Floskeln wie "Mühe allein genügt nicht" oder die Bedeutung von "Mühe" in Arbeitszeugnisse "er mühte sich jederzeit und war ein freundlicher Mitarbeiter".
So konnte unsere Mannschaft in beiden Spielen jeweils nur in der Anfangsphase, dem langsamen Abtasten, noch mithalten. Sobald der Gegner das übliche und notwendige Hallenfußballtempo aufnahm, konnte unsere Mannschaft nicht mehr folgen und war schlichtweg überfordert. Und da selbst dieses Tempo nicht gegangen werden konnte, ergaben sich so gut wie keine eigenen Torchancen. Bezeichnend, dass ein Kopfball (in der Halle!!!) unsere gefährlichste Torchance war und dass von den Weitschüssen unseres Torwarts die meiste Gefahr für das gegnerische Tor ausging. Und, hohe Bälle und Zuspiele in der Halle! Leichter kann der Gegner nicht verteidigen. Hallenfußball geht eben anders!
Nun muß man unserer Mannschaft zu Gute halten, dass es für fast alle Spieler der erste Auftritt in der Halle war. Woher soll die Erfahrung kommen, dass mit wesentlich schnellerem, überfallartigem Kurzpassspiel möglicherweise eher der Erfolg kommt? Und wo soll das präzise, in der Halle notwendigerweise direkte, Zusammenspiel plötzlich kommen, wenn es das Manko ist, welches sich durch die gesamte Saison/Mannschaft zieht?
Da es sich bei unserer Mannschaft aber um durchweg sehr junge Spieler handelt, sollte man davon ausgehen, dass die fussballerische Lernphase noch nicht abgeschlossen ist und dass irgendwann in naher Zukunft mehr als "gefühlte" zwei Spieler in der Lage sind, kontrollierte präzise Zuspiele zu Stande zu bringen. Dann kann auch in der Halle mehr erwartet werden.
Also, abbuchen unten "Erfahrung sammeln" und nach dem abgewandelten Motto von Paartherapeutin Evje van Dampen "Fußball ist Arbeit, Arbeit Arbeit", nächstes Jahr auf ein Neues.
Sonntag, 11.12.2011
Kirchhörder SC II - SFS, Endstand 3:3
Ein Spiel, das es in sich hatte. Ein Ergebnis, welches vorher keiner so richtig erwartet hätte, welches aber aufgrund der Chancen, die Kirchhörde ans Aluminium setzte, als oK gewertet werden kann. Natürlich ist es ärgerlich, kurz vor Spielende den Ausgleich zu kassieren, aber so ist das nun Mal in Kirchhörde, siehe letzte Saison.
"Jünger geht´s nimmer!". Mit vier A-Jugendlichen in der Anfangself präsentierte sich unsere Mannschaft von Anfang an willens, sich zu wehren. Und so fand über die gesamte Spielzeit ein Spiel statt, in dem beide Mannschaften nach vorne spielten. Von der Spielanlage Kirchhörde etwas besser, machte unsere Mannschaft dieses Defizit durch Einsatz und Kampf wieder wett. Auch nachdem Kirchhörde 1:0 in Führung ging, zu dem Zeitpunkt durchaus verdient, ließ keiner unserer Spieler den Kopf hängen. Im Gegenteil, dem umjubelten Ausgleich durch Ruben Uhlich kurz vor der Halbzeit, ließ Chrissi Knorr nur eine Minute später den Führungstreffer folgen.
Und als nach 10 Minuten der zweiten Halbzeit Jan Philipp Trappe das 3:1 schoß, waren leichte Sieggedanken vorhanden. Klar, dass Kirchhörde nun Druck machte. Aber auch wir hatten weitere Chancen, die zu weiteren Toren hätten führen können. Sei´s drum.
Dass das Spiel in der Schlußphase härter und hektischer wurde, dass Marc Steinhofer nach einem Foul mit Verdacht auf Gehirnerschütterung per Rettungswagen ins Krankenhaus mußte, ein Wermutstropfen. Unter dem Strich bleibt ein dickes Kompliment für jeden in der Mannschaft.
Winterpause mit 20 Punkten (wie drei andere Mannschaften auch) auf einem einstelligen Tabellenplatz, das ist doch was und kann eine unbeschwerte Weihnachstfeier nach sich ziehen.
Sonntag, 04.12.2011
SFS - Hombrucher SV III, Endstand 0:0
Einen Punkt gewonnen? Zwei Punkte verloren? Da gingen die Meinungen nach dem Spiel auseinander.
Der Schreiber verzichtet allerdings auf jegliche Kommentare zum Spiel selbst, da er sonst eine eventuelle Einladung zur diesjährigen Weihnachstfeier gefährdet.
Fazit nach der Hinserie: 19 Punkte, einstelliger Tabellenplatz. Das sieht jedenfalls schon viel besser aus als im letzten Jahr.
Sonntag, 27.11.2011
VfR Sölde - SFS, Endstand 1:2
Was für ein Wochenende für alle Sölderholzer BVB Fans (es gibt auch andere!). Schalke geschlagen, Tabellenführer und beim Lokalderby gegen Sölde drei Punkte aus dem Tal entführt.
Dabei sah es zu Beginn des Spiel sicher nicht nach einem Sieg aus, nicht mal nach einem Punktgewinn. Eine kollektive Kopflähmung innerhalb unserer kompletten Mannschaft - Hilfe!!! Lokalderby gegen Sölde!!! - hatte zur Folge, dass auch wirklich kein einziger vernünftiger Spielzug zu Stande kam. Im Gegenteil. Sölde machte das Spiel und unsere anfangs orientierungslose Abwehr erlaubte den Söldern die ein oder andere Torchance. Glücklicherweise war auch bei den Söldern die Chancenverwertung mangelhaft, sodass sich alle auf ein 0:0 zur Halbzeit einstellten. Quasi mit dem Pausenpfiff dann doch das 1:0 für Sölde und nur wenige Zuschauer hätten nach dieser Halbzeit einen Cent auf unsere Mannschaft gesetzt.
Halbzeit: Das zu Beginn des Spiels in der Kabine unserer Mannschaft versteckte Narkosemittel wurde entdeckt und in die Sölder Kabine gestellt.
Nach dem Wiederanpfiff ein vollkommen anderes Spiel unserer Mannschaft. Es wurde druckvoll nach vorne gespielt, es wurde kombiniert, es wurde über die Flügel gespielt, die Abwehr war wach und ließ nicht wirklich noch etwas von Sölder Seite zu. Unsere Mannschaft erarbeitete sich Torchancen, die leider auch nicht konsequent genutzt wurden. Aber nun war sie da. Die Leidenschaft, der Wille, in Sölde eben keine drei Punkte zu lassen. Dem hatte Sölde in der zweiten Halbzeit nichts entgegen zu setzen. Je unerträglicher das Wetter wurde, desto stärker wurde unsere Mannschaft. Und dann, 10 Minuten vor Schluß, der verdiente Lohn. Unübersichtliches Strafraumgewühle vor dem Sölder Tor und Andy Baumbach versetzte den Söldern den ersten Dolchstoß.
Dann öffnete der Himmel seine Schleusen und nur wenige Minuten nach dem Ausgleich war es Ruben Uhlich, der ein tolles Zuspiel aus dem Mittelfeld aufnahm, Gas gab und schließlich den Ball am Sölder Torwart vorbei ins Tor schob.
Dachte man schon nach dem Ausgleich, der Jubel innerhalb unserer Mannschaft sei nicht mehr steigerungsfähig, so wurde man nun eines Besseren belehrt. "Die sind ausgerastet!" Die letzten Minuten wurden über die Zeit gebracht, sodass es auch in diesem Jahr wieder hieß, keine Punkte für Sölde. Feiertag für Sölderholz.
Sonntag, 13.11.2011
SFS - VFL Hörde, Endstand 1:0
Was bleibt, sind drei Punkte, die uns keiner mehr nehmen kann. Ansonsten boten beide Mannschaften eine eher durchschnittliche Partie. Nichts für Fußballfeinschmecker, Kampf und Krampf.
Als sich jeder schon mit einem torlosen Unentschieden abgefunden hatte, gelang Tobias Ostermann mit einem eher Schußversuch vom 16er fünf Minuten vor Spielende der entscheidende Siegtreffer.
Beide Mannschaften versuchten während der gesamten Spielzeit ein "vernünftiges" Passspiel nach vorne aufzuziehen, beide Mannschaften spielten auf Sieg. Beide spielten allerdings mit einer so hohen Fehlerquote, dass die Versuche meist im Mittelfeld endeten. Verbissen geführte Zweikämpfe mit Kartenfolge gegen Ende der ersten Halbzeit hätten durchaus zu mehr als einer roten Karte für unsere Mannschaft führen können. Doch der in diesen Situationen großzügige Schiedsrichter, der das Spiel jederzeit im Griff hatte, beließ es bei Gelb. Glück gehabt. Nach der Halbzeitpause hatten sich die Gemüter auch wieder beruhigt und wären die Temperaturen nicht so niedrig gewesen, die Augen hätten angesichts des Spiels zufallen können.
Nochmals, wichtige drei Punkte, das zählt, egal wie! Bezeichnend allerdings die (sinngemäße) Aussage unseres gesperrten, als Zuschauer anwesenden, Spielführers: "Das ist ja als Zuschauer kaum zu ertragen!" Wie wahr!
Sonntag, 06.11.2011
ASC 09 II - SFS, Endstand 3:0
Gekämpft, gelaufen, über einige Strecken dagegen gehalten. Eine Stimmung und Hektik einem Lokalderby entsprechend. Half aber alles nichts, die Überraschung blieb aus und Aplerbeck verließ als verdienter Sieger den Platz.
Es ist eine Tatsache. Aplerbeck ist einfach eine Klasse besser als unsere Mannschaft. Auch wenn wir durch Einsatzwillen und Kampf einiges an spielerischen Vorteilen unseres Gegners kompensieren können. Die Unterschiede sind einfach zu groß. So startete Aplerbeck wie erwartet stark und in den ersten zwanzig Minuten fand das Spiel quasi nur in unserer Hälfte statt. Nach der Aplerbecker Führung nach einer halben Stunde begann die stärkste Phase unserer Mannschaft und auch wir konnten uns die ein oder andere Torchance erarbeiten.
Auch Anfang der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel noch einigermaßen ausgeglichen halten, doch spätestens mit dem zweiten Treffer für Aplerbeck in der 70. Minute war die Partie gelaufen. Der dritte Treffer nach weiteren 10 Minuten, halt ein Tor mehr, zu ändern war eh nichts mehr. Auch die Tatsache, dass wir ab der 43. Minute einen Mann mehr auf dem Feld hatten, spielte keine Rolle. Es war in keiner Phase erkennbar, dass wir daraus Vorteile hätten.
Eine insgesamt hektische, von vielen Unterbrechungen und gelben Karten geprägte Partie, in der der Schiedsrichter jederzeit den Überblick behielt und das "Heft in der Hand hielt". Letzteres etwas, was unsere Spieler spätestens nach fünf Minuten erkennen sollten und wirklich jede Diskussion mit dem Schiedsrichter über dessen Entscheidungen lassen sollten, es sei denn, in unserer Mannschaft wird ein Preis für die meisten gelben Karten ausgespielt. Vielleicht würde sich mehr disziplinierte Ruhe an der Seitenlinie auch auf unsere Spieler übertragen, ein Versuch wärs wert.
Mit 0 Punkten aus Aplerbeck nach Hause zu fahren, damit kann (und muss) man leben. Dass eine nicht hundertprozentig aufklärbare Zweikampfsituation kurz vor Spielende zu einer roten Karte für Jonas Waldburg führte, weniger. "Versuchte Tätlichkeit" führt zu mindestens vier Wochen Sperre. "Das tut weh"!
Sonntag, 30.10.2011
SFS - Preußen Lünen II, Endstand 6:0
Die Pflicht erfüllt, am Ende sogar standesgemäß. Wobei das Ergebnis wenig über den Spielverlauf aussagt.
Nach drei Minuten führt unsere Mannschaft 1:0, nach 15 Minuten 2:0. Beruhigend, denn Lünen war der erwartet schwer zu spielende Gegner. Eine überwiegend eingespielte "Alte Herren Mannschaft", die sich um ihren eigenen Strafraum versammelte, dicht machte und auf Konter wartete.
So fand zwischen der 15. und 75. Minute quasi ein Spiel auf ein Tor statt. Also eine Stunde lang ein teils recht ansehnliches Spiel unserer Mannschaft bis zum 16er unseres Gegners. Allerdings ohne Ergebnis, sprich "Tor". Mal war es der gute gegnerische Torwart, mal war es Aluminium, dann eigene Unfähigkeit oder übertriebene Lässigkeit, und letztlich kann man den "alten Hasen" unseres Gegners eine gewisse Erfahrung nicht absprechen. Es "plätscherte mühsam dahin" und die Zuschauer beschäftigten sich mittlerweile mit anderen Dingen.
Nachdem nach 75 Minuten unser Gegner endlich kräftemäßig am Ende war und unsere Mannschaft einfach nicht nachließ und kein Mitleid zeigte, fielen endlich die Tore. Drei Spieler trugen sich erstmals in die Torjägerliste der laufenden Saison ein und mit 6:0 war ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. In diesem Spiel sicher nicht von Bedeutung, dass zwei Elfmeter für uns nicht verwandelt werden konnten. In einem anderen Spiel kann das spielentscheidend sein!
Heute wurden drei wichtige Punkte geholt, nur das zählt. Der nächste Sonntag verspricht wieder mehr Spannung, denn es geht nach Aplerbeck, wo es in den letzten Jahren immer knappe Ergebnisse gab.
Sonntag, 23.10.2011
BV Westfalia Wickede - SFS, Endstand 2:1
Es hat nicht ganz gereicht. Eine insgesamt ansprechende Leistung unserer Mannschaft vor allem im kämpferischen Bereich hat nicht ausgereicht, einen Punkt aus Wickede zu entführen. Dazu war unser Gegner spielerisch zu stark.
Wie Wickede den Ball in den ersten Minuten laufen ließ und unsere Mannschaft unter Druck setzte, war schon sehenswert. Wie unsere Mannschaft den Kampf aufnahm, dagegenhielt und auch ein Spiel nach vorne betrieb, aber ebenso. Nach den ersten 15 Minuten hatte sich das Spiel normalisiert, der erste Dampf war heraus, Wickede spielerisch besser, unsere Mannschaft gut dagegen. Dass in der 25 Minute durch einen unhaltbaren Fernschuss der Treffer für Wickede fiel, war zu diesem Zeitpunkt unglücklich. Unsere Mannschaft hielt aber weiter dagegen und rettete sich in die Halbzeitpause.
Der Ausgleichstreffer für unsere Mannschaft in der 53 Minute durch Jonas Waldburg kam überraschend, entstand aber aus einem wirklich gelungenen Zusammenspiel, und war zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Kampfgeistes unserer Mannschaft durchaus verdient. Dass Wickede mit einem Punkt nicht zufrieden war, zeigte sich in der Folge. Das 2:1 für Wickede in der 69. Minute allerdings ein kollektiver Nichtangriffspakt unserer Mannschaft. Der hohe Einsatz unserer Mannschaft forderte nun sein Tribut und mit dem Schwinden der Kräfte kam Wickede noch zu der ein oder anderen gefährlichen Situation. Doch Julian Waldburg im Tor und die gesamte Mannschaft stemmte sich gegen eine höhere Niederlage, was auch schließlich gelang.
Der Einsatz stimmte, die Einstellung stimmte und dies sollte man mitnehmen ins nächste Spiel gegen Preußen Lünen. Doch schon hier die Warnung: Gegen die vermeintliche Schießbude unserer Gruppe, 75 Gegentreffer in 10 Spielen, mühte sich Sölde zu einem mageren 2:0. Da werden Gedanken an die letzte Saison wach.
Sonntag, 16.10.2011
SFS - SpVg Berghofen, Endstand 2:1
Manchmal hilft halt einfach nur miteinander reden. Nach einer Mannschaftssitzung in der letzten Woche zeigte unsere 1. Mannschaft am Wochenende gegen Berghofen ein verwandeltes Gesicht. Vor allem in der 1. Halbzeit war Sölderholz spielüberlegen und der Halbzeitstand von 2:0 für unsere Mannschaft war absolut verdient.
Einige Änderungen auf den Positionen in unserer Mannschaft führten dazu, dass sich am Sonntag wohl die Anfangsformation präsentierte, die zur Zeit die spielstärkste ist. Es wurde miteinander nach vorne gespielt und es wurde kollektiv nach hinten gearbeitet. Glücklich für uns allerdings das 1:0 in der ersten Minute, als der gegnerische Torwart Probleme beim Fangen des Balles hatte und mit dem Ball hinter die Torlinie fiel. Sonne im Oktober ist eben nicht für alle etwas Schönes.
Nur, dadurch konnte unsere Mannschaft in der Folge befreiter nach vorne spielen und Berghofen unter Druck setzen. Unser Gegner kam durch ein frühes Pressing im Mittelfeld nicht ins Spiel und für unsere Mannschaft ergaben sich Chancen. Sehenswert die Vorarbeit von Kevin Hamann zum zweiten Tor. Im Mittelfeld den Ball erobert, setze er sich auf dem Weg zur gegnerischen Torauslinie gegen sechs Gegenspieler durch, um dann den Ball gezielt in den 16er zu spielen, wo Andy Baumbach im Stile eines Torjägers unhaltbar zu unserem 2:0 einschoß.
Dass Berghofen sich nicht wehrlos ergeben würde, war zu erwarten. Und so spielte sich die zweite Halbzeit in erster Linie in unserer Hälfte ab. Unserer Mannschaft gelang es kaum noch, gezielt und ruhig den Ball nach vorne zu spielen. Die Angst, den Vorsprung zu verspielen, war zu spüren. Erst recht nach dem Anschlusstreffer für Berghofen in der 64. Minute. Noch eine knappe halbe Stunde zu spielen. An Kampfgeist hat es ja nie gemangelt. Nur heute kam auch dazu, dass vielfach schon von unserem Mittelfeld die Situationen vor unserem 16er bereinigt wurden. Bezeichnend, dass unsere Abwehr-Standardkandidaten für gelbe Karten kaum in Situationen kamen, die kartonwürdig waren.
Und so steht unter dem Strich ein verdienter Dreier für unsere Mannschaft gegen eine Mannschaft aus Berghofen, die sich wirklich alle Mühe gibt, unser Lieblingsgegner zu werden.
Sonntag, 09.10.2011
SV Körne 83 - SFS, Endstand 3:2
Der mit dem Spiel gegen TSC Eintracht begonnene Trend setzt sich leider fort, es geht abwärts.
In einem von beiden Mannschaften grottenschlecht geführten Spiel, eigentlich hätte den Zuschauern Schmerzensgeld gezahlt werden müssen, war unsere Mannschaft noch einen Tick schlechter und somit gehen die 3 Punkte für Körne absolut in Ordnung. Für den engagierten Zuschauer und Fan unserer Mannschaft stellt sich mittlerweile eine gewisse Betroffenheit und Ratlosigkeit ein. Auch einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft brachten kein positives Ergebnis, nach wie vor findet kein geordnetes Fußballspiel statt.
Schon jetzt das Wort "Abstieg" zu gebrauchen, ist sicherlich verfrüht, aber aufgrund der Spielklassenreform im FLVW, kann man nicht sicher davon ausgehen, dass eben nur zwei Mannschaften aus den Kreisligen A absteigen. Die Reduzierung der Bezirksligen ab der nächsten Saison von 15 auf 12 Ligen führt dazu, dass theoretisch bis zu 13 Kreisliga A Mannschaften in die B Liga absteigen können. Neben den sportlichen Absteigern, aus der BL 8 zwei und aus der BL 15 drei, können pro Staffel noch je drei weitere Mannschaften absteigen. Und hier hängt es eben davon ab, wieviel Mannschaften des Kreises Dortmund dabei sind. Mehr als 5 Dortmunder Bezirksliga Absteiger bedeutet, dass auch mehr als 6 Mannschaften aus den A-Ligen in die B-Ligen absteigen. Langer Rede, kurzer Sinn: Der Tabellenplatz 11 ist für unsere Mannschaft das Ziel.
Und wo wir gerade bei Strukturänderungen sind: Die Saison 2012/2013 wird letztmalig mit 3 Kreisliga A Gruppen gespielt, am Ende eben dieser Saison erfolgt die Reduzierung auf 2 A Gruppen, was auch dann einen vermehrten Abstieg in die B-Ligen zur Folge hat.
Wenn unsere Mannschaft mittelfristig eine A-Mannschaft bleiben möchte, sind in den nächsten Monaten doch andere Leistungen nötig, als die zuletzt gezeigten.
Freitag, 30.09.2011
SFS - Hörder SC II, Endstand 2:3
Kreativität und Insipiration findet zwischen Abwehr und Angriff statt, so zu lesen heute in der Westfälischen Rundschau, ..., über den BVB. Wie wahr.
Es lang sicher nicht an der Leistungsbereitschaft bzw. am Einsatz oder Willen unserer Mannschaft. Vielmehr offenbarten sich (wieder Mal) Defizite in den spielerischen Fähigkeiten unserer Mannschaft, die es auch Gegnern leicht machen, die bislang noch hinter uns rangierten. Kein erkennbares Spielsystem, keine vernünftigen Zuspiele, Ratlosigkeit im Mittelfeld, welche durch Einzelaktionen verschleiert wurde.
Für den vielleicht nicht so fachkundigen Zuschauer war über weite Strecken des Spiels nicht erkennbar, ob unser Mittelfeld überhaupt ein System hat. Ein Spielaufbau aus der Abwehr heraus über die 6er fand zu den Mittelfeldspielern fand nicht statt, bzw. nur so, dass der Ball spätestens hier wieder an den Gegener verloren wurde. Das kann ja nicht der Sinn sein. Und wenn wir in den Strafraum des Gegners kamen, dann durch Standards bzw. als Folge von Zufällen.
Es wurde nicht zusammen Fußball gespielt, denn dies setzt voraus, dass unsere Spieler die Laufwege ihrer Mitspieler kennen, bzw. diese wissen, was sie bei Ballbesitz ihres Mitspielers machen müssen. Hört sich kompliziert an, System eben. Und wenn dieses nicht da ist, wird einfach gepölt, werden Einzelaktionen gefahren und dann landet der Ball vielleicht irgendwie durch Zufall im gegnerischen Tor.
Sorry, das kann es nicht sein, das ist Kreisliga C Niveau. Gut, es fehlten einige wichtige Spieler, die in der Lage sind, unser Spiel zu "steuern", aber es sind immer noch 11 Spieler auf dem Platz gewesen, deren Anspruch nicht C ist. Es wird Zeit, dass sich in unserer Mannschaft ein System einstellt, welches ein geordnetes Spiel nach vorne als Ziel hat. Und sollte eines da sein, ist es nicht erkennbar und sollte trainiert und geübt werden, bis es funktioniert.
Viel besser war unser Gegner auch nicht, aber der Sieg für den Hörder SC geht absolut in Ordnung, unser Spiel war wirklich keinen Punkt wert.
Sonntag, 25.09.2011
TSC Eintracht Dortmund - SFS, Endstand 2:0
Was für ein schöner Spätsommertag, der viele vor die Tür in die freie Natur lockte. Morgens noch recht frisch stiegen die Temperaturen rasch an und bei knapp 25 Grad präsentierte sich der Nachmittag mit einem wolkenlosen blauen Himmel als perfekte Voraussetzung für einen guten Sonntag.
Was nicht oft geschieht, unser Gegner bot uns an, das Spiel auf dem Rasenplatz auszutragen, ein Privileg, welches sonst nur die Jugendmannschaften genießen. Dem stimmten wir gerne zu, denn der Ascheplatz gehört nicht zu denen, auf dem das Spielen Spaß macht.
Gut, die nicht groß gewachsenen Spieler hatten etwas Mühe, sich durch das hoch gewachsene Gras zu kämpfen und die Rolleigenschaften des Balls ließen etwas zu wünschen übrig. Aber so ein schönes Wetter!
Sonnenhungrige konnten leicht bekleidet auf der großen Tribüne die Wärme genießen und auf der Gegenseite im Schatten sorgten ausreichend Gartenstühle für einen komfortablen Aufenthalt. Nur der Gastroservice ließ zu wünschen übrig, ein Weißbier dabei hätte den Tag noch perfekter machen können. So ein schönes Wetter.
Fußball? Das Spiel? Unsere Mannschaft? ... Nö!!! Darüber auch nur ein Wort zu verlieren würde dem Tag nicht gerecht werden. So ein schöner Spätsommertag!!!
Sonntag, 18.09.2011
SFS - FC Brünninghausen II, Endstand 1:1
Gegen den Tabellenzweiten einen Punkt geholt - ganz klar ein gewonnener Punkt für uns!
Die erste Halbzeit und insbesondere der schnelle Führungstreffer für unseren Gegner ließ nichts Gutes erwarten. Brünninghausen schneller, ballsicher, kombinationssicher und unsere Spieler nur halb wach, immer einen Schritt zu spät und viel zu weit weg vom Gegner. Kaum Chancen für uns und wenn, dann führten diese nicht zum Erfolg. Dennoch, der Halbzeitstand nur 1:0 für Brünninghausen.
Was in der Halbzeit gesprochen wurde, entzieht sich dem Schreiber. So, wie unsere Mannschaft aber in der zweiten Halbzeit agierte, müssen es klare Worte gewesen sein. Nun hellwach, wurden die Zweikämpfe angenommen und versucht, den Gegner schon bei der Ballannahme zu stören. Wir standen hinten konzentrierter und setzen darauf, den ein oder anderen Konter zu fahren. Dies gelang dann auch immer öfter und Brünninghausen wackelte. Für jeden Zuschauer auch hörbar durch die "anweisenden Ausbrüche" des gegnerischen Trainers. Als Tobias Ostermann dann in der 65. Minute der mittlerweile verdiente Ausgleich gelang, war dies der Lohn für eine sehr engagierte zweite Halbzeit. Was danach geschah? Mit etwas Glück hätten wir auch noch ein zweites Tor erzielen können und unser Torwart rettete die ein oder andere kritische Situation.
Für Brünninghausen mit Ambitionen nach ganz oben viel zu wenig, schlechte Stimmung, für uns ein, siehe oben, gewonnener Punkt, super Stimmung.
Sonntag, 11.09.2011
Kocatepe Camii - SFS, Endstand 1:2
Der erste Dreier! Hochverdient gewann unsere Mannschaft ihr Spiel und das Ergebnis hätte bei einer besseren Chancenverwertung auch noch höher ausfallen können.
Vor allem spielerisch war eine deutliche Leistungsteigerung zum letzten Spieltag erkennbar. Der Ball wurde schnell über wenige Stationen nach vorne gespielt, wo dann leider zu wenig daraus gemacht wurde. Dass die Mannschaft nach wie vor nicht in allen Situationen Herr der Situation war, zeigte der Führungstreffer unseres Gegners. Das war viel zu einfach, das mußte nicht sein.
Nach nur wenigen Minuten Leerlauf wurde wieder gut nach vorne gespielt und der Ausgleich wäre noch vor der Halbzeitpause möglich gewesen. Wie gesagt, die Chancenverwertung. Kurz nach Wiederanpfiff endlich der verdiente Ausgleich durch einen sehenswerten 20m Schuß von Tim Przybyla. Danach häuften sich unsere Chancen und teilweise war es sicher schwieriger, das gegnerische Tor nicht zu treffen. So dauerte es bis 2 Minuten vor dem Abpfiff, eh ein schnell und gut vorgetragener Angriff von Ruben Uhlich mit dem erlösenden Siegtreffer abgeschlossen wurde. Erleichterung bei Spielern, Trainer und Zuschauer.
Sonntag, 04.09.2011
SFS - Post Telekom SV, Endstand 1:1
Ist es "legitim", nach dem dritten Spieltag kritischer zu schreiben? Oder braucht unsere Mannschaft noch eine längere Schonfrist? Diese seltsame Ratlosigkeit, die sich unmittelbar nach Spielende einstellte, ist nach wie vor vorhanden.
Was war das eigentlich für ein Spiel? Punkt gewonnen? Zwei Punkte verloren? Der Ausgleichstreffer durch unseren Gegner 6 Minuten vor Schluß könnte zu dem Schluß führen, zwei Punkte verloren.
Aber hat unsere Mannschaft eigentlich Fußball gespielt, Fußball zusammen gespielt? Eher weniger, nur in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit erinnerte das Ganze an ein durchdachtes Fußballspiel. Ansonsten katastrophale Zuspiele, eklatante Defizite in der Ballannahme, kein konstruktives Zusammenspiel auf den Flügeln. Dazu das anscheinend in Sölderholz besonders ausgeprägte Selbstbewußtsein, nicht nur einen, nein, am besten zwei, drei, ..., warum nicht gleich alle Gegner ausspielen zu können, wo doch der Pass zum besser postierten Mitspieler effektiver wäre. Sorry, ihr seid keine Götzes!
Hervorzuheben allerdings auch und wieder der kämpferische Einsatz und der Wille, gewinnen zu wollen. Dies zeichnet unsere Mannschaft aus und das wird auch in den nächsten Spielen unser Plus sein. Es gilt ganz klar, die spielerischen Fähigkeiten zu verbessern, die spielerische Struktur zu finden, ein Spielsystem zu entwickeln. Und bei diesem sollten, bei vergleichbarer Leistungsstärke, die erfahreneren Spieler eine tragende Rolle spielen. Auch Fussball ist ein Lernprozess und ein Spieler mit zwei, drei, vier Jahren in Seniorenmannschaften hat den natürlichen Erfahrungsvorsprung, den wir bei solchen Gegnern wie gestern benötigen, um einen knappen Vorsprung vielleicht glücklich über die Zeit zu retten.
Es gibt noch viel zu tun, Jungs, packt es dann! Das Potential habt ihr!
Sonntag, 28.08.2011
Rot Weiß Barop - SFS, Endstand 0:0
Ein verdienter Punktgewinn. Vor einem fachkundigen Sölderholzer Publikum (A.Q., K.D., R.H.,P.S., u.a.) überzeugte unsere Mannschaft vor allem durch ihren kämpferischen Einsatz und den jederzeit erkennbaren Willen, sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen. Barop, vor der Saison relativ hoch gehandelt, enttäuschte durch wenig spielerische Ansätze, sodass sich über 90 Minuten eine kampfbetonte Pölerei mit Chancen für beide Mannschaften ergab. Dass unsere Mannschaft kurz vor Spielende einen Konter zum Führungstreffer hätte nutzen müssen, ...., Schwamm drüber. Wann haben wir das letzte Mal in Barop einen Punkt geholt?
Sonntag, 21.08.2011
SFS - Kirchhörder SC 58 II, Endstand 1:2
Unserer 1. Mannschaft war die Nervosität vor ihrem ersten Meisterschaftsspiel deutlich anzumerken. So liefen die ersten 20 Minuten vollkommen an ihnen vorbei und die schnelle Führung von 2:0 für Kirchhörde war die logische Konsequenz. Erst nach der Halbzeitpause spielte unsere Mannschaft besser mit und bemühte sich darum, Tore zu schießen. Der Anschlusstreffer durch Kevin Hamann durch einen Kopfball aus dem Lehrbuch nach einer Standardsituation brachte noch einmal Spannung ins Spiel. Letztlich fiel kein weiteres Tor mehr ins dieser Partie. Ein Untentschieden aufgrund der Leistungssteigerung unserer Mannschaft in der zweiten Halbzeit wäre nicht unverdient gewesen.
SAISON 2010/11
Spiele vom Sonntag, 29.05.2011
SFS - Hombrucher SV 09/72 II, Endstand 3:1
SFS II - DJK TuS Körne III, Endstand 8:0
... Ende gut, ...
möchten wir alle am Sonntag um 16.45 Uhr sagen. So die Worte in der Vorschau!
... alles gut!!!
Ein denkwürdiger Sonntag mit einer Unmenge von Eindrücken, die nur zu einem Bruchteil wiedergegeben werden können.
Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse eröffnete unsere zweite Mannschaft um 13.00 Uhr die Geschehnisse des Sonntags. Fußball wurde zur Nebensache, da Körne unserer Mannschaft in allen Belangen unterlegen war. So gerieten die 90 Minuten Fußball zum Vorspiel einer feucht-fröhlichen Meisterfeier. Plakate mit dem Schriftzug "Danke Stefan", Meister-T-Shirts, die verabschiedende Auswechslung von Daniel Menze a´la Dede, das war alles "großer Sport".
Man hätte schon kurz vor 15 Uhr entspannt relaxen können, wäre da nicht noch das Spiel unserer ersten Mannschaft gewesen. Gut, die Tabellensituation mit den eindeutigen Aufstiegsambitionen von ÖSG Viktoria sprach für unsere Mannschaft, aber sich mit einer Niederlage in die Sommerpause verabschieden, wenn die Kollegen der zweiten Mannschaft feiern?
Und siehe da! Unsere Mannschaft spielte Fußball, spielte guten Fußball, spielte schnell und clever nach vorne und hatte reichlich Torchancen. Das war eine ganz andere Mannschaft im Gegensatz zu den letzten Spielen. Und ehe ÖSG das erste Tor erzielte, führte unsere Mannschaft schon 1:0. Und legte noch vor der Pause das 2:0 nach. Und erhöhte nach der Pause auf 3:0. Der Ehrentreffer für Hombruch war, zumindest gefühlt, überhaupt das einzige Mal, dass unser Gegner in unseren 16er kam, so überlegen präsentierte sich unsere Mannschaft.
Mit dem Schlußpfiff brachen dann endgültig alle Dämme. Gerettet, ohne "fremde Hilfe", aus eigenen Kraft, Lünen und Körne auch noch hinter sich gelassen. Nun konnte kollektiv nur noch gefeiert werden. Und es wurde einiges geboten, was hier nun keine Erwähnung mehr finden wird. Nur noch soviel: Von den ca. 350 Litern Gerstensaft in Flaschenform, die zur Verfügung standen, finden sich (gefühlte) 150 Liter in Haaren, Trikots, Bekleidung, etc. wieder. Wie hieß es oben? FEUCHT-FRÖHLICH!!!!!!!!!!!!
Kocatepe Camii - SFS am Sonntag, 22.05.2011, Endstand 5:2
... nicht viel ...
... zu schreiben oder zu sagen gibt es? Eigentlich schon, nur der Autor dieser Kommentare verweigert jeden Kommentar.
Erwähnenswert, weil absolut bedauerlich, dass sich unser Spieler Alexander Dittrich in der letzten Minute wieder das Schlüsselbein brach. Sein erster Einsatz für unsere Mannschaft in der Vorrunde endete mit gleicher Verletzung. Wir wünschen ihm gute Besserung und die Ruhe, die Verletzung auszukurieren.
SFS - SV Körne 83 am Sonntag, 15.05.2011, Endstand 1:2
... fassungslos ...
Selten sah man nach einem Fußballspiel soviele ratlose und fassungslose Gesichter wie an diesem Sonntag. War die Ausgangssituation doch sonnenklar. Ein Sieg und drei Punkte und die Saison wäre gelaufen. Aber so! Jetzt hängen wir richtig drin im Abstiegskampf und nach der gezeigten Leistung gegen Körne muss man sich allen Ernstes fragen, wo denn noch Punkte geholt werden können.
Vorweg: Der Sieg für Körne geht absolut in Ordnung. Körne hatte über die gesamte Spielzeit die deutlicheren Torchancen und hätte schon nach wenigen Minuten 2:0 führen müssen. Aber das Glück war auf unserer Seite. Als unsere Mannschaft dann auch noch das Führungstor erzielte und mit 1:0 in die Halbzeitpause ging, waren die wenigen Beobachter noch ohne Sorgen.
Warum eigentlich?
Hat unsere Mannschaft gut Fußball gespielt? Hat unsere Mannschaft gekämpft? Hat unsere Mannschaft gezeigt, dass sie die drei Punkte unbedingt haben will? Hat unsere Mannschaft überhaupt Fußball gespielt? Kann unsere Mannschaft überhaupt Fußball spielen? Sind nicht eher die wenigen wirklich guten Spiele unserer Mannschaft in dieser Saison Zufallsprodukte und das reale Leistungsvermögen liegt eher in den Spielen gegen Körne und Brünninghausen?
Fragen über Fragen!
Tatsache ist, dass nur drei Spieler in dem Spiel zumindest die Einstellung zeigten, die im Abstiegskampf notwendig ist. Die fußballerischen Fähigkeiten? Fehlanzeige in der gesamten Mannschaft. Mit dem Fuß einen runden Gegenstand in Bewegung zu bringen ist einfach zu wenig. Ballannahme, Ballmitnahme, Passspiel, Torschuß, ..., lernt man eigentlich in der Jugend. Und woher rührt die Selbsteinschätzung, besser Fehleinschätzung, dass man einen, zwei oder drei Gegenspieler im Dribbling stehen lassen kann. Spätestens nach dem fünften Fehlversuch lasse ich es und spiele eher den freien Mitspieler an, besser, versuche es zumindest.
Vielleicht ist ja auch alles Geschriebene bis hierhin falsch. Viele würden es sich wünschen. Nur, mit dieser gezeigten Leistung holen wir keinen Punkt mehr. Gegen und bei Kocatepe haben wir uns immer schwer getan und Hombruch 2 hat sich mittlerweile in der oberen Tabellenhälfte stabilisiert. Heißt also, dass die Blicke weiter auf Körne und Schwerte gerichtet sind mit der Hoffnung, dass diese auch keine Punkte mehr holen. "Schöne Aussichten!"
FC Brünninghausen II - SFS am Sonntag, 08.05.2011, Endstand 6:0
... der Mantel des Schweigens !!! ...
SFS - VfR Sölde am Samstag, 16.04.2011, Endstand 0:0
... Lokalderby! ...
Vor einer erwartet guten Zuschauerkulisse trennten sich beide Mannschaften in einem fairen Lokalderby unentschieden 0:0.
Sölde war in der ersten Halbzeit präsenter, immer einen Schritt schneller, und man mußte befürchten. sehr schnell ins Hintertreffen zu geraten. Doch vor unserem Tor fehlte den Söldern das notwendige Glück und Geschick, den Ball im Netz unterzubringen.
Nach dem Seitenwechsel war unsere Mannschaft ebenbürtig und es entwickelte sich ein schnelles, gutes Lokalderby mit Chancen für beide Mannschaften. Da war kein Leerlauf, es ging von einer Seite zur anderen und beide Mannschaften zeigten, dass sie mit einem Punkt nicht zufrieden sein wollten. Aber auch unseren Stürmern fehlte die Zielgenauigkeit und das Glück vor dem Sölder Tor und unser Torwart Julian Waldburg konnte durch seine Leistung das ein und andere Mal den Führungstreffer für Sölde verhindern.
Schockmoment in der zweiten Halbzeit. In einem fairen Zweikampf verletzte sich unser Spieler Sebastian Kurz so schwer, dass er mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gefahren werden mußte. Diagnose: Glatter Schienbeinbruch. Wir wünschen Seppo eine gute Genesung, dass er wieder schnell auf die Beine kommt und die nötige Portion Ruhe und Nerven, solange auf Fussball verzichten zu müssen.
Unter dem Aspekt, dass wir das Spiel mit nur 9 Feldspielern zum Ende gebracht haben, ein umso verdienterer Punkt in einem guten Lokalderby.
Kirchhörder SC II - SFS am Sonntag, 10.04.2011, Endstand 3:3
... mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ...
... wobei dieser Vergleich ziemlich hinkt. Unsere Mannschaft hat weder gespielt wie ein Eichhörnchen oder ein Hase, sondern der Einsatzwille der letzten Spiele setzte sich gegen die Kirchhörder fort. Vorweg dieses: Es war der Mannschaft deutlich anzumerken, dass sie ziemlich kunstrasenunerfahren ist. Man tat sich schwer. Der ungewohnte Untergrund kostete mehr Kraft und häufig war man einen Schritt zu spät oder einfach zu langsam. Sei´s drum.
Sölderholz spielte mit, hielt dagegen und erarbeitet sich die ein oder andere Torchance. Als Simon Schwengers in der 25. Minute in den Strafraum der Kirchhörder eindrang, war er nur noch mit unfairen Mitteln vom Ball zu trennen. Wahrscheinlich wäre jeder andere Spieler in das Kunstgrün gestürzt. Mit einer akrobatischen Glanzleistung über eine Strecke von mindestens 10m konnte er den Sturz verhindern und verdiente sich damit die Haltungsnote 6,0 mit Krone. Es folgte dennoch der berechtigte Elfmeterpfiff. Jonas Waldburg verwandelte sicher zum 1:0 für Sölderholz. Mit einem satten Schuss vom 16er konnte Simon Schwengers kurz vor dem Halbzeitpfiff zum 2:0 erhöhen. Ungewohnte Sölderhölzer Halbzeitgefühle.
Nach Wiederanpfiff machte Kirchhörde Druck. Man wollte sich nicht wehrlos geschlagen geben. Zunehmende Angriffe der Kirchhörder führen auch zu mehr Fehlern in der Sölderholzer Abwehr. So zählen der Anschlußtreffer in der 60. Minute und der Ausgleich in der 70. Minute zu der Kategorie "nicht konsequent verteidigt". Aber so fallen halt Tore. Dahin der schöne Vorsprung.
Mit diesem Spielstand war allerdings keine Mannschaft zufrieden. Beide wollten den Sieg, sodass in den letzten 20 Minuten das Spiel härter und hektischer wurde. Die verbale "Anteilnahme" etwas mehr von Kirchhörder Seite heizte die Stimmung noch zusätzlich auf.
Harmonieren Zwillinge besser? Der Sölderholzer Führungstreffer zum 3:2 in der 86. Minute läßt den Schluß zu. Weiter Abschlag von Julian Waldburg, Jonas Waldburg nimmt den Ball im Mittelfeld auf, schüttelt seine Gegenspieler ab und läßt auch dem Torhüter von Kirchhörde nicht den Hauch einer Chance. Kirchhörde gibt sich immer noch nicht geschlagen und so fällt der Ausgleich kurz vor dem Abpfiff.
Führt man zur Halbzeit mit zwei Toren und geht man kurz vor Schluß in Führung, dann erscheint dieses Unentschieden zuerst als zu wenig. Neutral betrachtet geht die Punkteteilung absolut in Ordnung. Und positiv gesehen. Jeder, der vorher einen Punkt in Kirchhörde vorhergesagt hätte, wäre belächelt worden. Sölderholz hat wieder einen Punkt gegen eine Mannschaft aus der ober Tabellenhälfte gewonnen, das ist es. Und nun wartet das Lokalderby gegen Sölde.
Eine Tatsache zum Schluß muss allerdings noch angemerkt werden. Kirchhörder SC, mit Kunstrasenplatz vom Feinsten und neuen Kabinen. Sorry, liebe Sportkameraden, habt ihr euch übernommen? Oder wie ist es zu erklären, dass es für die Spieler, auch die der eigenen Mannschaft, bei Temperaturen von 20 Grad und Sonnenschein eine rationierte Trinkmenge an Mineralwasser von ca. 3 Liter pro Mannschaft gibt. Für alle Spieler zusammen wohlgemerkt und für 90 Minuten. Unser Mannschaftsbetreuer mußte zum nächsten Kiosk fahren und Mineralwasser für die Mannschaft kaufen. Hört sich unglaublich an, ist aber wahr!!!
SFS - Hörder SC II am Donnerstag, 07.04.2011, Endstand 2:2
"zufrieden"
Es bleibt spannend. Eine verschlafene erste Halbzeit führte dazu, dass Hörde eigentlich sicher mit 2:0 in die Kabine ging. Die Zuschauer waren sich über den Ausgang des Spieles im Klaren, die Befürchtung einer Riesenklatsche war bei der ersten Halbzeit berechtigt. Immer einen Schritt zu spät, nicht nah genug beim Gegenspieler, nicht bissig in den Zweikämpfen.
Aber genau das, was in der ersten Halbzeit gefehlt hatte, wurde in der zweiten Halbzeit gezeigt. Kein Wunder, dass nun auch Hörde nicht mehr so seelenruhig kombinieren konnte. Beide Mannschaften spielten nun einen schnellen Ball mit Zug zum Tor. Ein gut anzusehendes Fussballspiel. Erst recht, nachdem Jonas Waldburg und Kevin Hamann die Tore zum Ausgleich geschossen haben. Jetzt war richtig was los, denn beide Mannschaften wollten gewinnen. Zugegeben, Hörde kam noch öfter gefährlicher vor unser Tor, aber Julian Waldburg im Tor war hochkonzentriert auf dem Posten und vereitelte mehrere gute Torchancen. Ein 2:2, mit dem wir aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden sind.
SFS - VfL Schwerte II am Sonntag, 03.04.2011, Endstand 2:3
"mittendrin und voll dabei ..."
... im Abstiegskampf der Kreisliga A2. Das muss man nach diesem Sonntag zweifelsfrei feststellen. Schwerte ist nun einen Punkt vor uns, hat allerdings ein Spiel mehr. Berghofen punktgleich und Körne mit sechs Punkten hinter uns auf dem vorletzten Tabellenplatz. Allerdings mit einem Spiel weniger als wir und beide Mannschaften treffen noch aufeinander.
Dabei hätten uns drei Punkte gegen einen Mitbewerber um den Abstieg wirklich gut getan. Das Wetter oder die Schiedsrichterleistung als Ursache aufzuzeigen, zu einfach. Es hat auf dem ganzen Platz geregnet und der Schiedsrichter hat nun wirklich keine Mannschaft bevorteilt. Das Runde muss nun mal ins Eckige, und das war das Problem des Sonntags. Wie viele glasklare Torchancen von unserer Mannschaft vergeben wurden, kaum zu zählen. Pech, Ungeschicktheit, Unvermögen? Wahrscheinlich von allem etwas, und zwar etwas viel. Wenn auch nur wenige vermeintliche Torschüsse ihr Ziel getroffen hätten, es wäre absolut kein Thema gewesen, dass unser Torwart nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Wir hätten immer noch deutlich gewonnen.
Aber so! Hätte, wenn, aber!!! Nutzt alles nichts! Abhaken, nach vorne sehen! Wenn die Punkte nicht gegen diese Mannschaften geholt werden wollen, dann ja wohl anscheinend gegen Mannschaften, die in der Tabelle besser stehen. Denn Punkte müssen noch geholt werden.
Wie das gehen soll, davon können wir uns schon am Donnerstag um 19.30 Uhr auf unserem Platz überzeugen. Der Hörder SC II kommt zum noch offenen Nachholspiel.
SpVg Berghofen - SFS am Sonntag, 27.03.2011, Endstand 1:3
"ein sonniger Tag"
... im wahrsten Sinne des Wortes. Frühlingswetter lockte zahlreich Zuschauer auf den Berghofer Sportplatz, hierunter auch etliche Anhänger unserer Mannschaft. Und die Staubschwaden auf dem ausgetrockneten Spielfeld vernebelten ausschließlich den Durchblick unseres Gastgebers.
Eine durchgängig konzentrierte Mannschaft, Einsatzwille, Kampf und wirklich gelungene Spielaktionen nach vorne sorgten schon zur Halbzeit für eine verdiente 2:0 Führung für unsere Mannschaft, die mit etwas Glück noch höher hätte ausfallen können.
Es war zu erwarten, dass die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit wieder im Zeichen von Berghofen stehen würden. Diese wurden schadlos überstanden und von da an spielte wieder nur noch Sölderholz. Das 3:0 eine logische Folge und die Erleichterung, dass nun wirklich nichts mehr kippen konnte. Ein erstmalig in dieser Saison entspanntes Zuschauergefühl. Einige schnell nach vorne gespielte Konter hätten noch das ein oder andere Tor verdient. Sei´s drum. Der Anschlußtreffer in der letzten Minute durch einen Foulelfmeter, ein Schönheitsfehler, zumindest in diesem Spiel.
An diesem Tag einzelne Spieler herauszuheben, würde der Leistung der anderen Spieler nicht gerecht werden. Es haben alle ihre beste Leistung abgerufen, kein Spieler ist auch nur annähernd als Ausfall (das Wort verbietet sich eigentlich) zu bezeichnen. So macht Fußball Spaß.
Dass unsere unmittelbaren Tabellennachbarn auch Punkte geholt haben, vor allem Schwerte und Lünen, schon seltsam. Nur, da sollte der Blick auch nicht hingehen. Wir haben es selbst in der Hand (besser auf dem Fuss), erfolgreich zu spielen. Wie es geht, hat der Sonntag gezeigt. Weiter so!
SFS - ÖSG Viktoria 08 Dortmund am Sonntag, 20.03.2011, Endstand 1:2
"keine Unzufriedenheit!"
Wer vorher gesagt hätte, sich mit nur einem Tor Unterschied gegen den Tabellenführer aus der Affäre zu ziehen, wäre müde belächelt worden. Aber so ist es geschehen.
Unsere durch Verletzungen und Krankheiten stark dezimierte Mannschaft hat sich gut verkauft. Spielerisch ist ÖSG, vor allem durch einige herausragende Spieler, in unserer Kreisliga Gruppe eine Klasse für sich. Und wenn nichts Unerwartetes passiert, wird ÖSG aufsteigen. Da kann unsere Mannschaft wahrlich nicht mithalten.
Aber wie wir in dem Spiel durch Einsatz, Kampf und Willen dagegengehalten haben, das war anerkennenswert. Der Anschlußtreffer durch Jonas Waldburg 10 Minuten vor Schluß setzte noch einmal Kräfte frei und nur mit Glück konnte ÖSG ihren Vorsprung verteidigen. Anerkennende Worte auch vom ÖSG-Trainer, der feststellte, dass sich unsere Mannschaft spielerisch weiterentwickelt hat.
Solch eine Leistung gilt es gegen unsere unmittelbaren Tabellennachbarn abzurufen. Danke an Christopher Mahnke und Dominik Kersting aus der 2. Mannschaft, die kurzfristig ausgeholfen haben.
TSC Eintracht Dortmund - SFS am Sonntag, 13.03.2011, Endstand 3:1
"auch Damen zahlen!"
Diese bemerkenswerte Tatsache zu Beginn. Absolut unüblich in den Kreisligen erlaubt sich der TSC, auch bei weiblichen Zuschauern das volle Eintrittsgeld zu kassieren. Die Regelung des Kreises zu Wiederholungs- und Entscheidungsspielen auf neutralem Platz ist bekannt, also auch das explizite Nennen von "Frauen". Aber sorry, bei einfachen Meisterschaftsspielen wird kein Geld an Kreis abgeführt, also was soll das?
Vielleicht liegt es daran, dass die 1. Mannschaft vom TSC so wenig (oder keine?) Fans hat, die ein Interesse haben, das Spiel ihrer Mannschaft zu sehen. So jedenfalls der Eindruck am Sonntag (und seit Jahren). Man gewinnt nun zwar und steht in der Tabelle mal relativ weit oben, aber es interessiert keinen.
Unsere Mannschaft war am Sonntag spielerisch auf Augenhöhe mit dem Gegner und die drei Tore für Eintracht in der ersten Halbzeit sind echte Gastgeschenke gewesen. Dreimal Sekundenschlaf und die Partie war gelaufen. Einfach ärgerlich! In der zweiten Halbzeit konnte man eine Spielüberlegenheit unserer Mannschaft sehen. Eintracht beschränkte sich darauf, den Ball aus dem eigenen 16er zu pölen, so sieht erfolgreicher Fussball also aus. Super!
Unsere Bemühungen führten zwar noch zu unserem Ehrentreffer, aber mehr war nicht drin. Stark ersatzgeschwächt durch Verletzungen und andere Verhinderungen machte sich das Fehlen einiger Stammkräfte doch bemerkbar. Aber nochmals: die Niederlage ist ärgerlich, aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Der Knoten wird noch platzen.
Rot Weiß Barop - SFS am Freitag, 04.03.2011, Endstand 4:0
"Wie immer in Barop!"
Das war wohl nichts! Es blieb bei den guten Vorsätzen, dem Sieg gegen Eichlinghofen eine ebenso gute Leistung folgen zu lassen. Stark ersatzgeschwächt trat unsere Mannschaft in Barop an. Es fehlten u.a. die Stammspieler Kevin Hamann und Randy Herdes.
Vom Anpfiff an machte Barop Druck. Das konsequente und sehr harte Zweikampfverhalten der Baroper in der Anfangsphase schüchterte anscheinend unsere Mannschaft so ein, dass es fast 15 Minuten dauerte, bis unsere Mannschaft ihren ersten Angriff vortragen konnte. Ein klares Zusammenspiel gab es nicht, da Barop schon früh im Mittelfeld störte. Das 1:0 für Barop in der 25. Minute nach einem Freistoß war eine Art Weckruf. Erst jetzt fing unsere Mannschaft an, mit zu spielen.
Es entwickelte sich nun ein offenes Spiel für beide Seiten, unsere Mannschaft nahm die harten Zweikämpfe an und steckte nicht nur ein, sondern teilte auch aus. Zur Halbzeit kamen mit Ruben Uhlich, ausgeliehen aus der A-Jugend, und Dominik Gesing für Julian Faust und Dennis Horstmann zwei frische Spieler. Und wir hatten auch einige wenige Chancen, die nicht genutzt werden konnten. Das Aluminium war auf Baroper Seite. Dass in dieser Phase das 2:0 für Barop fiel und kurz danach das 3:0, entschied das Spiel. In der 56. Minute musste Jan Phillip Trappe verletzt vom Feld und Andre Stunz Helfrich, ausgeliehen aus der 2. Mannschaft, kam aufs Feld.
Unsere Mannschaft ergab sich nicht und wollte Tore schießen. Aber es waren in erster Linie Einzelaktionen, die etwas Gefahr für´s Baroper Tor brachten. Geordneter Spielaufbau? Fehlanzeige. Das 4:0 für Barop gut 10 Minuten vor Schluß, halt ein Tor mehr.
Barop hat schon immer einige Spieler in der Mannschaft, die über Kreisliga Niveau spielen und daher ein Spiel entscheiden können. Kommen dann noch individuelle Fehler unserer Mannschaft hinzu, dann darf das Ergebnis nicht verwundern.
Wohin die Reise geht, entscheiden sicher nicht die nächsten Spiele gegen TSC Eintracht oder ÖSG Viktoria, sondern die gegen die "Tabellennachbarn" Berghofen, Schwerte, Sölde, Hörde und Körne.
SFS - TuS Eichlinghofen II am Sonntag, 27.02.2011, Endstand 4 : 1
"kein Haar in der Suppe"
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende stand ein verdientes 4:1. Endlich konnten Torchancen verwertet werden und somit konnte unsere Mannschaft die Früchte ihrer Arbeit auch ernten.
Es war Arbeit und dafür verantwortlich war zum großen Teil ein Sportplatz, der eher als Matschacker bezeichnet werden sollte. Arme Waschmaschinen. Bis auf die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zeigte sich unsere Mannschaft hellwach und gefiel durch kämpferischen Einsatz, Laufbereitschaft und schönes Spiel nach vorne. Dass sich der ein oder andere Stockfehler oder Fehlpass einschlich, fiel nicht ins Gewicht.
Das 1:0 durch Kevin Hamann in der 17. Minute nach einer Standardsituation. Er war zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle und konnte den Ball über die Torlinie drücken. 5 Minuten später schon der Gegentreffer und die Sorge, dass das Spiel nun einen nicht gewünschten Spielverlauf nehmen könnte.
Getäuscht. Unsere Mannschaft machte weiter Druck und nach einer schönen Einzelleistung zog Sebastian Kurz in der 62. Minute von der Strafraumgrenze ab. 2:1. Die Zuschauer wünschten sich nun ein Nerven beruhigendes weiteres Tor herbei. Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung. Den zweifelsfreien Foulelfmeter in der 70. Minute verwandelte Tim Przybyla. Das 4:1 durch Jonas Waldburg in der 85. Minute eine fast logische Folge, da sich Jonas in der zweiten Halbzeit immer häufiger ins Angriffsspiel einbrachte.
Erwähnenswert, dass sich mit Christopher Mahnke und Phillip Empting zwei Spieler zur Verfügung stellten, die vorher schon in der zweiten Mannschaft gespielt haben. Verletzungen und Krankheiten in der Mannschaft machten dies notwendig. Danke.
Ausgelassene Stimmung nach dem Abpfiff, Feierlaune und rundum zufriedene Gesichter. Macht Spaß! Schon am Freitag Abend geht´s weiter im Nachholspiel in Barop. Man darf gespannt sein.
SV Preußen 07 Lünen II - SFS am Sonntag, 20.02.2011, Endstand 1:1
„wenn nicht jetzt, wann dann?“
Nichtzuschauer könnten bei der einfachen Betrachtung des Ergebnisses auf die Idee kommen, „ein Punkt mehr als im Hinspiel!“. Falsch! Zwei Punkte leichtfertig verspielt!
Zwei ziemlich unterschiedliche Halbzeiten präsentierte unsere Mannschaft am Sonntag Mittag in Lünen. Die erste Halbzeit stand im Zeichen unserer Offensive. Gut gespielte Angriffe, viele Aktionen im gegnerischen Strafraum, allein das Tor wollte nicht fallen. So dauerte es bis zur 40. Minute, bis Randy Herdes, seines Zeichens Abwehrspieler, das überfällige Tor erzielen konnte. Lünen fand in der ersten Halbzeit quasi nicht statt.
Nun mag man darüber rätseln, warum der Halbzeitstand nicht 0:4 hieß. Dies wäre durchaus dem Spielverlauf gerecht gewesen. Man mag auch darüber rätseln, ob der Spielverlauf ein anderer gewesen wäre, hätte Sebastian Kurz in der 10. Minute nicht den für uns gegebenen Elfmeter lässig leichtfertig verschossen.
Egal, der Halbzeitgedanke des Beobachters war sonnenklar: Pech gehabt, in der zweiten Halbzeit geht der Sturmlauf weiter und es werden endlich die verdienten Tore fallen.
Falsch gedacht! Eine „andere“ Mannschaft setzte das Spiel fort. Keine Laufbereitschaft mehr, kein Offensivdrang, das Mittelfeld wurde nun Lünen überlassen. Nicht, dass unsere Mannschaft nun unter Dauerdruck stand. Aber die Chancen, die sich nach wie vor ergaben, wurden weiterhin vertan. So kam Lünen nun öfter in unseren Strafraum und der Ausgleich in der 64. Minute machte zwar fassungslos, war aber die logische Konsequenz eines mit dem Wiederanstoß begonnenen Tiefschlafes.
Mit welcher Regelmäßigkeit und welchem Geschick sich unsere Mannschaft erspielte Vorteile und Chancen selbst kaputt machte, zum Haare raufen. Auch glasklare Chancen, die sich durch Fehler der Lüner Mannschaft ergaben, nichts für Sölderholz. Der Pechgedanke in der ersten Halbzeit wich langsam der Erkenntnis, dass es sich hier doch eher um kollektives Unvermögen handelte, welches einer intensiveren Unsachenforschung bedarf.
Dass sich der Trainer der Lüner in den Schlussminuten noch selbst einwechselte, machte es noch einmal gefährlicher für unser Tor. Optisch körperlich eher einer Ü40 Mannschaft zuzuordnen, brachte er das ein oder andere Mal noch unsere halb so alten Abwehrspieler durch seinen explosiven Antritt in Verlegenheit. Positiv bemerkenswert!
Fazit: Die gute Leistung gegen die Aplerbecker Reserve am letzten Wochenende ließ einen äußerst positiven Ausblick auf die nächsten Spiele zu. Die Leistung nun gegen Lünen kehrt das ganze wieder um. War das Spiel gegen Lünen ein Ausrutscher oder das Spiel gegen Aplerbeck? Die nächsten Spiele werden wohl zeigen, wie es um das reale fußballerische Leistungsvermögen unserer Mannschaft bestellt ist.
SFS - SC Aplerbeck 09 II am Sonntag, 13.02.2011, Endstand 0 : 1
"und täglich grüßt das Murmeltier"
Als hätte man dies nicht schon im Hinspiel erlebt. 0:1 verloren, die längste Zeit richtig gut dagegen gehalten und in den letzten Minuten das Tor kassiert.
Eine starke kämpferische Leistung, meist frühes Stören des Gegners schon im Mittelfeld führte zu einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit. Dass Aplerbeck mit seiner erfahrenen Mannschaft den ein oder anderen schönen Spielzug zeigte, durfte man erwarten. Aber das Tore schießen erfunden hatten sie auch nicht. Das Spiel fand von 16er zu 16er statt und unsere Mannschaft spielte gut mit.
Die zweite Halbzeit zeigte beide Mannschaften offensiver. Aplerbeck war mit dem einen Punkt nicht zufrieden und mußte mehr nach vorne tun. Für unsere Mannschaft ergaben sich dadurch einige Kontermöglichkeiten, die nicht zum Erfolg führten.
Dass es in der 85. Minute noch unentschieden stand, war das Verdienst unserer starken Abwehr und unseres Torwartes Julian Waldburg, der mehr als nur eine kritische Situation meisterte. Dass der Ball dann in der 86. Minute doch noch in unserem Netz landete, ..., Ecke, Gewühle im Strafraum, und plötzlich war der Ball drin. Pech halt! Die Showeinlage, die unser Gegner aus Aplerbeck darauf hin zeigte, ..., wir nehmen es als Kompliment für die Leistung unserer Mannschaft, denn solch ein Jubel passt wohl eher zu einer Meisterfeier. Und bis dahin ist noch Zeit und ÖSG im Weg.
Nein, es war noch nicht Schluß. Zwei Minuten später erzielte unsere Mannschaft den wirklich verdienten Ausgleich, ..., der uns vom Schiedsrichter verwehrt wurde. Er sah, dass ein Aplerbecker Spieler gestoßen worden ist. Gestoßen wurden unsere Spieler beim Tor für Aplerbeck auch, nur hat der Schiedsrichter es nicht gesehen. So hat das Spielergebnis einen sehr bitteren Beigeschmack. Natürlich kann der Schiedsrichter nur das pfeifen, was er sieht. Aber, so die Behauptung, die Zahl der Schiedsrichter, die nach diesem Spiel uns diesen Treffer aberkennen, kann man an einer Hand abzählen.
Es wäre zu schön gewesen. Vergessen, nicht ärgern, und die Punkte am nächsten Wochenende holen.
27. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft - Vorrunde
"Dabei sein ist alles???"
Alles andere wäre eine Überraschung, fast schon eine Sensation gewesen. So lief alles, wie es die Meisten erwartet haben. Gegen die Bezirksligisten aus Eichlinghofen und Schüren hatte unsere Mannschaft nicht den Hauch einer Chance.
Für nicht wenige unserer Spieler war es eine Premiere, hatten Sie noch nie an der Meisterschaft in der Halle teilgenommen. Entsprechend groß war die Nervosität schon vor dem ersten Anpfiff. Nicht nur die, sondern ganz einfach auch die fehlender Erfahrung, wie denn Fußball in der Halle gespielt wird, führte dazu, dass die Spiele zu einseitigen Angelegenheiten wurden.
So stand es im ersten Spiel gegen Eichlinghofen nach sieben Minuten 2:0 gegen unsere Mannschaft und erst mit dem Anschlusstreffer in der 16. Minute sah sich Eichlinghofen genötigt, wieder etwas mehr zu tun. 4:1 für Eichlinghofen, ein klares Ergebnis für eine Eichlinghofer Mannschaft, die sich keineswegs mit Ruhm bekleckerte.
Im zweiten Spiel gegen Schüren zeigte, wie in den Vorjahren auch, Schüren, wie Hallenfußball gespielt wird. Schürener Wetten vor dem Spiel, wie hoch unsere Mannschaft zweistellig untergeht, konnten wir verhindern. 7:1 eine dennoch klare Geschichte.
Auffällig die Entwicklung in unserer Mannschaft. Je länger die Spiele dauerten, desto eher waren Ansätze von Hallenfussball zu sehen. Im zweiten Spiel lief es manchmal schon etwas besser. Wenn wir noch zehn weitere Spiele unter Turnierbedingungen bekommen hätten, ....
Jeder Spieler hat gekämpft, jeder Spieler hat sein Mögliches versucht, aber fehlende Erfahrung lässt sich gerade in der Halle nicht kompensieren. Und Hallenfussball ist nun mal eine Mischung aus 20 Minuten Sprinten mit diversen Ringkampfeinlagen, ..., und das alles mit Ball.
Also, abhaken! Zwei Kisten Kronen gewonnen und im nächsten Jahr ein neuer Versuch.
Hombrucher SV II - SFS am Samstag, 27.11.10, Endstand 0 : 0
"einen Punkt geholt, das ist doch was"
Erstens kommt es anders, ... . Mit Tim Przybyla, Marius Ostermann, Julian Faust und Julian Maziejek fehlten krankheitsbedingt vier Spieler, sodass die Reservebank mit drei Spielern dürftig besetzt war. Dennis Horstmann spielte mal wieder in der Anfangself, mußte aber schon in der ersten Halbzeit gegen Stefan Herdickerhoff ausgewechselt werden. Die "Knochen" wollten doch nicht so.
Es entwickelte sich von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen für beide Mannschaften. Unsere Mannschaft war von Anfang an wacher als in den letzten Spielen, sodass ganz grobe Unaufmerksamkeiten in der Abwehr ausblieben. Und wenn, war es meist Jonas Waldburg, der die Situation bereinigte. Im Spielaufbau versuchte Kevin Hamann mit geschickten Pässen unsere Stürmer ins Spiel zu bringen. Hier fehlte des Öfteren das Glück des Tüchtigen.
Zweikämpfe im Mittelfeld, unnötige Ballverluste, umstrittene Schiedsrichterentscheidungen, die darauf zurückzuführen waren, dass der Unparteiische leider nicht immer auf Ballhöhe war. Dies war prägend für das gesamte Spiel und für beide Mannschaften gleichermaßen. Unsere Mannschaft hielt über 90 Minuten stark dagegen, denn auch Hombruch mit einer ziemlich jungen Mannschaft baute in der zweiten Halbzeit nicht ab, sondern suchte die Entscheidung.
Dass unsere Mannschaft in den allerletzten Spielminuten noch zwei Riesenchancen durch Kevin Hamann und Alexander Dittrich hatte, ..., gut, wenn daraus das Tor für uns gefallen wäre, wir hätten es genommen. Aber mit der Punkteteilung in Hombruch sind letztlich alle Sölderholzer zufrieden.
Mit diesem Spiel haben wir die Hinrunde mit 15 Punkten, genau einem Drittel der möglichen Punkte, beendet. Für diese junge neue Mannschaft absolut oK. Geplant sind nun bis zur Winterpause noch zwei Spiele der Rückrunde. Abwarten, was das Wetter macht.
14.11.2010 SFS - Kocatepe Camii, Endstand 4:1
"ein Fussballspiel dauert 2 x 45 Minuten"
Man erinnerte sich sehr an das letzte Spiel in Körne. Eine nicht diskussionswürdige Leistung in der ersten Halbzeit. Unsere Mannschaft fand einfach nicht statt. Permanente Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, ungenaue Zuspiele (waren es wirklich Zuspiele?), eine unsortierte Abwehr, die den Spielern von Kocatepe nicht gewachsen war. Logische Folge: das Führungstor für Kocatepe in der 36. Minute. Absolut verdient. Halbzeit!
Welche Ansprache die Trainer in der Kabine gewählt haben, ist nicht bekannt. Es war nun aber eine andere Sölderholzer Mannschaft auf dem Platz. Eine Mannschaft, die nun in die Zweikämpfe ging, versuchte, den Gegner frühzeitig zu stören und nun auch einen Zug zum gegnerischen Tor erkennen ließ. Der Ausgleich durch Jonas Waldburg nach 10 Minuten war nun verdient. Und dass Kevin Hamann mit einem Freistoß nur wenige Minuten später auf 2:1 erhöhte, ein Zeichen, man wollte gewinnen. Unsere Mannschaft spielte weiter nach vorne, wollte die Entscheidung. Kocatepe hatte zunehmend Mühe, dem Druck Stand zu halten. Nur noch wenige Entlastungsangriffe von Kocatepe konnte unsere nun deutlich aufmerksamere Abwehr entschärfen. Und wenn nicht, war Torwart Julian Waldburg konzentriert auf dem Posten.
Von den Chancen, die sich unsere Mannschaft weiter erarbeitete, nutzte Jan Phillip Trappe in der 84. Minute die zum 3:1. Balsam für die Nerven der Zuschauer. Das 4:1 kurz vor Schluss durch Jonas Haslsteiner, ein i-Tüpfelchen auf einen insgesamt verdienten Erfolg. Sicherlich vom Ergebnis zu hoch, mußte man doch neidlos anerkennen, dass in der Mannschaft von Kocatepe durch die Bank gute "Zocker" am Werk waren. Letztlich hat wieder die Kraft, die Moral und der Wille unserer Mannschaft den Ausschlag gegeben.
Mit nun 14 Punkten auf dem Konto bewegen wir uns (punktgleich mit Sölde) im unteren Mittelfeld auf Platz 11. Eine gute Basis, in 14 Tagen (vielleicht über 2 Halbzeiten) so weiter zu machen.
07.11.2010 SV Körne 83 - SFS, Endstand 2 : 3
"eine eiskalte Angelegenheit"
Kaltes Novemberwetter, die Notwendigkeit, gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn, drei Punkte holen zu müssen, nicht die besten Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Fussballnachmittag.
Und so kam, es wie es kommen mußte. Vollkommen verunsichert begann unsere Mannschaft, kein Pass kam an, kaum ein Zweikampf wurde gewonnen, kein Zusammenspiel in der Mannschaft, Schwächen im Abwehrverhalten. Und nach schon 8 Minuten die konsequente Folge, 1:0 für Körne. Was sich dann im Laufe der ersten Halbzeit abspielte, hatte mit Fussball spielen sehr wenig zu tun. Unsere Mannschaft setzte die katastrophale Leistung der ersten Minuten fort und präsentierte sich, wie man so schön sagt, grottenschlecht. Und Körne, keineswegs besser als Sölderholz, hätte aufgrund der besseren Torchancen noch das ein oder andere Tor nachlegen können. Gefühlte Halbzeittemperatur in den Minusgraden.
Spielerisch nicht viel besser begann die zweite Halbzeit. Doch nun deutlich zu sehen war der Wille, die Anstrengung, den Kampf um die Punkte anzunehmen. Und als in der 57. Minute nach einem sehenswerten Freistoß von Kevin Hamann der Ausgleich fiel, kam Hoffnung auf. Das 2:1 für Körne nur fünf Minuten später sorgte wieder für gefühlte Minusgrade und nach dem, was spielerisch von unserer Mannschaft bis dahin geboten wurde, war die Entscheidung nah, "nach Hause zu fahren". Das wars halt!
Doch "hängen lassen" gehört nicht zu den Eigenschaften dieser Mannschaft. Und so wurde noch mehr gekämpft. Fussball wurde nach wie vor kaum gespielt, aber Fussball wurde gekämpft. Und nach einer gelungenen Flanke von Tim Przybyla konnte Jonas Haslsteiner zum Ausgleich köpfen. Noch gut 10 Minuten zu spielen. Kommt jetzt wieder der Rückschlag?
Der Kampf ging weiter, keiner Mannschaft konnte ein Punkt reichen. Dank der besseren physischen Verfassung unserer Mannschaft, kam Körne kaum noch gefährlich vor unser Tor und der Fussballkampf fand in erster Linie in der Spielhälfte von Körne statt. Und, nicht mehr für möglich gehalten, fiel in der 90. Minute wieder durch Kevin Hamann der Führungstreffer für unsere Mannschaft.
Wie lange noch? Nicht wieder wie schon so oft der Gegentreffer in der letzten Minute. Freistoß für Körne vor unserem Tor. Unübersichtliches "Chaos" im Strafraum. Doch ein Bein gibt dem Ball die richtige Richtung, weg vom Tor. Abpfiff! Gewonnen! Drei Punkte. Ein erstes Wärmegefühl in der Herzgegend. Die eingefangenen Frostbeulen der 90 Minuten vorher bleiben aber noch etwas und die Entscheidung reift, sich dem Wetter angepasst zu kleiden und ob der Spielweise unserer Mannschaft auf Beruhigungsmittel zurück zu greifen.
Fortsetzung folgt am 14.11. zu Hause im nächsten "6 Punkte Spiel" gegen Kocatepe Camii.
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